Lohnt sich Webflow? Der große Webflow-Ratgeber 2024
Webflow ist immer häufiger in Gesprächen zu hören und viele Designer und Entwickler sind begeistert von der Plattform. Aber lohnt sich Webflow wirklich? Und für wen ist Webflow geeignet?
In diesem Ratgeber werden wir Webflow genauer unter die Lupe nehmen, die Vor- und Nachteile aufzeigen, mit anderen Lösungen vergleichen und am Ende die Frage beantworten: Lohnt sich Webflow wirklich?
Was ist Webflow?
Webflow ist eine Cloud-basierte Web Design und Development Plattform, mit der man professionelle Websites ohne (oder mit wenig) Code erstellen kann.
Webflow ist eine Art Hybrid zwischen einem No-Code Page Builder (wie Wix oder Squarespace) und einer echten Web Development Platform (wie Wordpress). Webflow bietet:
- Visuelle Design Tools: Drag & Drop Designer
- CMS: Content Management System
- E-Commerce: Shop-Funktionen
- Hosting & Security: Alles ist inbegriffen
- SEO: Gute SEO-Features
- APIs: Möglichkeit, Integrationen zu bauen
- Custom Code: Möglichkeit, eigenen Code zu schreiben
Vorteile von Webflow
1. Keine technische Schulden
Im Gegensatz zu Wordpress oder anderen CMS-Systemen, gibt es bei Webflow keine technischen Schulden. Das bedeutet:
- Keine Plugin-Probleme
- Keine Sicherheits-Patches nötig
- Keine Performance-Probleme durch veraltete Themes
- Keine Kompatibilitätsprobleme
Das spart viel Zeit und Geld bei der Wartung.
2. Automatische Updates und Sicherheit
Webflow kümmert sich um alle Updates, Sicherheits-Patches und Backups automatisch. Das ist ein großer Vorteil gegenüber Wordpress und anderen selbst gehosteten Lösungen.
3. Hohe Flexibilität
Webflow bietet eine hohe Flexibilität beim Design. Man kann fast jeden Style umsetzen, ohne begrenzt zu sein (wie bei anderen Page Builder).
4. Gutes Hosting inklusive
Das Webflow Hosting ist schnell und zuverlässig. Man braucht sich nicht um einen separaten Hosting-Provider kümmern.
5. CMS und E-Commerce integriert
Webflow hat ein eingebautes CMS und E-Commerce System. Das ist sehr praktisch, da alles aus einer Hand kommt.
6. Gute SEO Features
Webflow hat viele SEO Features eingebaut (Meta Tags, Sitemaps, Redirects, etc.). Das macht SEO relativ einfach.
7. Design System und Komponentenarchitektur
Mit Webflow kann man ein echtes Design System mit wiederverwendbaren Komponenten aufbauen. Das ist auch für komplexe Projekte wichtig.
Nachteile von Webflow
1. Kosten
Webflow ist nicht günstig. Die Kosten für Hosting starten bei 17 $ / Monat (alte Seite) oder 25 $ / Monat (neue Seite) und können für größere Projekte deutlich höher sein.
2. Lernkurve
Webflow hat eine relativ steile Lernkurve. Man muss die Plattform und deren Besonderheiten erst lernen. Im Gegensatz zu Wix oder Squarespace ist Webflow nicht sofort intuitiv.
3. Abhängigkeit von Webflow
Wenn man eine Website in Webflow erstellt, ist man an die Webflow-Plattform gebunden. Man kann die Website nicht einfach so auf einen anderen Hoster umziehen. Das ist ein potenzielles Risiko, wenn Webflow irgendwann den Service einstellen würde (unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich).
4. Weniger Plugins / Integrationen als Wordpress
Im Vergleich zu Wordpress gibt es bei Webflow weniger vorgefertigte Integrationen und Plugins. Möchte man eine spezielle Integration, muss man diese oft selbst bauen oder mit Zapier arbeiten.
5. Performance bei sehr großen Seiten
Bei sehr großen Seiten mit vielen Elementen kann Webflow etwas langsamer werden. Das ist aber eher ein Nische-Problem.
Für wen lohnt sich Webflow?
Webflow ist geeignet für:
- Designer: Webflow ist perfekt für Designer, die eine hohe Designflexibilität benötigen
- Agenturen: Agenturen können mit Webflow schneller arbeiten und weniger Wartung haben
- E-Commerce: Webflow CMS und E-Commerce Features sind gut für kleinere bis mittlere Shops
- SaaS: Mit Custom Code und APIs kann man auch komplexere Anwendungen bauen
- Marketing-getriebene Websites: Webflow ist gut für Marketing-Websites (Landing Pages, etc.)
Webflow ist NOT geeignet für:
- Super günstige Websites: Wenn das Budget sehr niedrig ist, ist Wordpress besser
- Massenmarketing Blogs: Für reine Blogs ist Wordpress oder Ghost billiger und besser
- Komplexe Web-Apps: Für sehr komplexe Web-Apps sollte man vollständig von Grund auf entwickeln
- Große E-Commerce Shops: Für sehr große Shops (10.000+ Produkte) ist eine dedizierte E-Commerce-Lösung besser
Realistisches Fazit
Lohnt sich Webflow? Die Antwort ist: Es kommt drauf an!
Für viele Use Cases lohnt sich Webflow sehr. Die Kombination aus Design-Flexibilität, integriertem Hosting, CMS und E-Commerce sowie minimaler Wartung macht Webflow zu einer sehr interessanten Lösung.
Vor allem für Agenturen und Designer ist Webflow eine attraktive Alternative zu Wordpress.
Für sehr kleine, günstige Websites oder sehr komplexe Projekte ist Webflow wahrscheinlich nicht die beste Lösung.
Unsere Empfehlung
Bei Ramoser Design sind wir große Fans von Webflow und setzen es für viele unserer Projekte ein. Die Kombination aus Qualität, Flexibilität und Wartungseffizienz macht Webflow für uns zur ersten Wahl.
Wenn Sie konkrete Fragen zu Webflow haben, melden Sie sich gerne bei uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter.




Teile den Artikel: